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Kapitel 45:

„Ähm…ja?“,fragte ich und starrte das Baby an. „Guten Morgen…können wir einen Augenblick reinkommen?“,fragte eine der beiden Damen. Ich nickte und ging mit ihnen ins Wohnzimmer. Sie setzten sich auf eins der Sofas,genau wie ich. Das Baby schlief wohl. „Also…was wollen Sie?“,fragte ich misstrauisch. „Es is so…deine Mutter muss ins Gefängnis und da du die einzige nähere Verwandte bist,bist du dazu verpflichtet,deine kleine Schwester Sophie groß zu ziehen“,sagte die eine. Geschockt sah ich das Baby an. Das war meine Schwester?! „Was is denn mit meinem Vater?“,fragte ich etwas hilflos. „Der sitzt schon seit 5 Jahren im Knast“,antwortete die andere. Ich war total überrumpelt. Ich hatte meine Eltern noch nie kennen gelernt und dass ich eine Schwester hatte,wusste ich gar nicht. „Aber ich hab doch gar keine Einrichtung und so! und überhaupt keine Erfahrung mit Kindern“. Hilfesuchend sah ich die Frauen an. „Wir haben ein Babyset auf staatskosten organisiert…der kommt wohl morgen an…und glaub uns,für die kleine ist es besser,bei ihrer Schwester aufzuwachsen. Käme sie jetzt zu einer völlig fremden Familie,wäre es für sie noch schlimmer. „Ich kenne meine Eltern nicht“,sagte ich bitter. Das schockte die Damen wohl ziemlich. Das Baby sah mich mit großen unschuldigen Augen an. „Also schön…ich nehm die kleine…“,seufzte ich schließlich. Die Damen atmeten erleichtert auf und erhoben sich von den Sofas. Die eine drückte mir dann das Baby auf den Arm. „Wir haben dir hier eine Tasche mit dem nötigsten zusammen gestellt,da sind ein paar Gläser Brei,eine Flasche,ein paar Tütchen Babymilch und ihr Babypass und der Mutterpass. Wir schauen in zwei Wochen nochmal rein“. Damit verließen sie das Haus. Ich stand wie ein kleines Kind mit einem noch kleinerem Kind auf dem Arm. Sophie öffnete ihre Augen und sah mich verschlafen an. „Was mach ich denn mit dir?“,fragte ich sie und sah sie an. Sie hatte die gleichen grünen Augen wie Claudia. Der Gedanke an meine Tante trieb mir die Tränen in die Augen. Sophie fing etwas an zu weinen. Ich legte sie an meine Schulter. „Is ja gut…kleine Sophie…“,sagte ich und wippte sie ein wenig. „Dann wollen wir doch mal schauen,wann du geboren bist“,sagte ich seuzfend und nahm die papiere aus der Tüte. „Sophie Tanner,geboren am 5.12.2007 in Magdeburg“,las ich vor. Auch ich hieß Tanner mit Nachnamen. Claudia war die Schwester meines „Vaters“. Claudia hatte nie einen Mann oder Freund gehabt. Die kleine Sophie quengelte etwas. Ob sie Hunger hatte? Oder müde war? Woher sollte ich das wissen?! Ich sah auf die Uhr. 11 Uhr erst. Simone kam erst um 16 Uhr nach Hause und Gordon um 18 Uhr. Das heißt,ich musste mindestens noch 5 Stunden alleine mit dem Baby auskommen. Sophie quengelte weiter. „Vielleicht hast du ja Hunger“,sagte ich hoffnungsvoll und nahm eine Tüte von der löslichen Babymilch und Sophie und ging damit in die Küche. Ich füllte das Pulver aus der Tüte in das Flässchen und warmes Wasser und schüttelte es dann. Etwas angewidert hielt ich Sophie die Flasche vor die Nase. Sie fing tatsächlich an,zu trinken. Ein kleines Lächeln fiel über meine Lippen. Gar nicht so schlecht,oder?!

Als Sophie fast alles ausgetrunken hatte,fing sie an zu schreien. Diesmal tippte ich auf Müdigkeit. Aber wohin sollte ich ein 3 Monate altes Baby zum schlafen hinlegen?! Die Damen vom Amt hatten mir nicht mal Tipps gegeben. Was hatten die gesagt? Morgen käme der Wagen mit der Einrichtung? Na immerhin! Ich bettete sie in eine Decke gehüllt zwischen ein paar Kissen auf das Sofa. Sie war gerade eingeschlafen,als mein Handy klingelte. Fluchend ging ich dran. „Ja?“. „Hey Schatz…ich bin´s…Bill“. Klar,wer sonst nannte mich Schatz?! „Hi Bill“,sagte ich und warf einen Blick zu Sophie,die seelenruhig schlief – Gott sei Dank! „Wie geht´s dir,Süße?“,fragte er. „Gut…und euch?“,fragte ich zurück. „Ja…uns auch…was hast du bis jetzt heute so gemacht?“. „Nichts…un ihr? Hattet ihr viele Termine?“. „Es ging…ich soll dich übrigens von Tom und den anderen grüßen…die sind nicht da“,sagte Bill wieder. Ich runzelte die Stirn. „Wo sind die denn?“,fragte ich. „Tom und Georg sind zum Kiosk und Gustav is mit David was essen. Das heißt,ich kann ganz lange telefonieren“. „Cool…Schatz…ich vermiss dich“,sagte ich. Und es stimmte. Ich brauchte Bill,gerade jetzt,wo die Sache mit meiner kleinen Schwester war.

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Kapitel 46: 

 

"Ja,mein Engel. Ich vermiss dich auch. Wir vermissen dich alle. Und guck  mal...in vier Wochen sind wir ja wieder da",sagte er. Ich seufzte auf. "Ja...vier Wochen...",murmelte ich. "Nimm´s nich so schwer,Schatz! Aber ich muss jetzt auch weiter...bis dann! Ich liebe dich". Ich konnte gar nicht antworten,so schnell hatte Bill aufgelegt. Sophie schlief. Ich rieb meinen Kopf,der etwas schmerzte. Ich legte mich neben sie und schloss meine Augen. Dann war ich auch schon eingeschlafen.

Allerdings wurde ich nicht ganz so friedlich wieder geweckt. Eine Frau stieß einen kleinen,spitzen Schrei aus. Simone. Sie stand vor mir und hielt sich geschockt die Hand vor den Mund. "Aber Jane...du kannst doch mit mir über alles reden...wieso hast du mir nie gesagt,dass du irgendwo ein Kind hast?". Sie setzte sich zu mir. Ich sah sie verpeilt an. "Simone! Das is meine Schwester Sophie,nicht mein Kind",sagte ich dann. Jetzt war sie die jenige,die verpeilt aussah. Ich erklärte ihr die Sache und zeigte die Papiere. "Mein Gott...du kannst wirklich froh sein,dass du bei Claudia aufgewachsen bist",sagte Simone und nahm Sophie,die inzwischen auch wach war,auf den Arm. "Sie sieht genau aus,wie Claudia",bemerkte Simone. Ich nickte zustimmend. "Und wielange sollst du dich um sie kümmern?",fragte sie dann. "Keine Ahnung...ich denke mal,bis die kleine 18 is",antwortete ich. "Oke...ich werd dir helfen..noch is sie ja klein...hast du was von den Jungs gehört?". Ich nickte und erzählte kurz. Sophie fing an zu schreien. "Oh...machst du ihr grad was zu essen? Dann geh ich sie eben Windeln",sagte Simone. Ich nickte und ging in die Küche. Simone nahm Sophie mit nach oben ins Bad.

Als ich das Essen für sie fertig hatte,kam Simone runter und fütterte Sophie. Plötzlich stand Gordon in der Tür. Ich kniff meine Lippen aufeinander. Wie würde er reagieren,wenn plötzlich ein Baby im Haus war? "Schatz...reg dich jetzt bitte nicht auf...",sagte Simone. Gordon setzte sich etwas geschockt. "Das Baby is weder von Jane,noch von mir! Es is Janes kleine Schwester",fuhr Simone fort. Wir erklärten ihm die Sache. "Und jetzt wollt ihr das Baby behalten?",fragte er ungläubig. Wir nickten. Gordon schnappte nach Luft. Simone legte mir kurz ihre Hand auf meine. "Bring sie schonmal hoch...ich komm gleich nach",sagte sie. Ich nickte und ging nach oben.

Dort legte ich sie einfach in Toms Bett und deckte sie zu. "Jetzt schlaf mal,kleine Schwester...wird alles gut...hoff ich",sagte ich leise. Ich kanntr sie zwar erst ein paar Stunden,aber trotzdem hatte ich sie ins Herz geschlossen. Sie schloss ihre Augen. Lächelnd ging ich wieder runter. War ja leichter als ich dachte,ein Baby ins Bett zu bringen.

Ich wollte gerade in die Küche gehen,als mich Gordons aufgebrachte Stimme stoppte. Ich versteckte mich hinter der Wand an der Treppe und lauschte. "Simone...du weiß...das Mittel nicht...kostet zu viel...Jane reicht...kein Kinderheim..." und "...is oke...rede mit ihr" waren die einzigen Satzfetzen,die ich mitbekam. Es schnürte mir die Kehle zu. Sie wollten Sophie ins Kinderheim bringen?!

 

 


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