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Kapitel 43:
„Ähm…tut mir Leid“,sagte ich,als wir schon eine Weile unterwegs waren. Simone sah zu mir rüber und zog eine Augenbraue hoch. „Naja…dass wir euch belogen haben und dass du extra deswegen hierhin kommen musstest“,sagte ich und spielte nervös mit meinem Ring. „Ach Jane…das is nicht das Problem. Das ihr mich belogen habt kann ich ja irgendwie verstehen…ich hätte tatsächlich nie ja gesagt…aber ich hab mir wirklich Sorgen gemacht…Jane,ich kenn dich seit du geboren bist. Claudia war eine gute Freundin von mir,dass weißt du. Und du bist jetzt für mich wie eine Tochter…ich erklär es dir zu Hause“,sagte sie. Ich nickte und schloss meine Augen.

Am späten Morgen waren wir dann wieder zu Hause. Wir stiegen aus,gingen rein und legten uns direkt einmal schlafen.

Als ich dannw ach wurde,waren es ca. 16 Uhr. Ich stand auf,duschte mich und ging dann runter. Simone saß abwesend am Küchentisch und starrte aus dem Fenster. „Na“,sagte ich und nahm mir was zu trinken. Sie zuckte leicht zusammen. „Na…ausgeschlafen?“,fragte sie. Ich nickte. Im Gegensatz zu mir sah Simone sehr müde aus. Ich setzte mich ihr gegenüber. „Du wolltest mir noch was erklären“,erinnerte ich sie. Sie nickte. „Claudia…sie hat mir öfter´s gesagt,dass du für sie wie eine Tochter bist. Schließlich hat sie dich ja seitdem du geboren bist. Und sie hat mich des öfteren gebeten,ihr zu versprechen,wenn ihr irgendwas passiert,soll ich dich aufnehmen. Und ich könnte es mir nie verzeihen,wenn dir irgendwas passieren würde. Dann hätte ich ein total schlechtes Gewissen Claudia gegenüber und außerdem bist du für mich auch so etwas wie eine Tochter“,sagte sie. Ich spürte die Tränen in meinen Augen. Für mich war Claudia meinte Mutter gewesen. Meine richtige Mutter hatte ich ja nie kennen gelernt. Simone strich mir sanft über die Hand. „Claudia würde nicht wollen,dass du traurig bist,Jane!“,sagte sie und lächelte sanft. „Sollen wir zu ihrem Grab? Du warst ja noch nicht da…“,fragte sie. Ich nickte leicht. Ich konnte schließlich nicht ewig davor weglaufen.

Wir kamen am Friedhof an und suchten das Grab. Als ich davor stand,schnürte es mir die Kehle zu. „Claudia Behren…in ewiger Liebe“ stand auf dem Grabstein. Ich kniete mich hin und fuhr mit zittriger Hand über den Grabstein. Ich war nicht auf ihrer Beerdigung gewesen. Ich hatte sie an diesem Tag alleine gelassen. Ich hatte sie auf ihrem letzten Weg nicht begleitet. Diese ganzen schlechten Gedanken brachen über mich ein,wie eine Welle. Eine Welle des schlechten Gewissens. „Es tut mir so Leid,Claudia“,schluchzte ich los,obwohl sie tot war. Simone legte mir ihre Hand auf die Schulter,doch ich realisierte es nicht wirklich. Auf dem Grabstein war auch ein Foto von Claudia. Ich starrte es an,so gut wie es meine tränenverschleierten Augen zuließen. Erst jetzt,nach so „langer“ Zeit nach ihrem Tod,wurde mir klar,wie sehr ich sie vermisste und wie sehr sie mir fehlte. Klar,2 Monate davon hatte ich nicht mitbekommen da ich im Koma lag,aber danach die Wochen…es war mir nicht bewusst gewesen. „Als du damals im Koma lagst…war ich jeden Tag hier und hab gebetet,dass sie mir nicht auch noch Claudias Engel nehmen…und dich wieder aufwachen lassen und ich wette,Claudia hat gekämpft. Für dich. Auch wenn sie sich so sehr wünschen würde,dass du zu ihr kommen würdest,sie hat dich zurück kommen lassen…auch wenn du schon fast bei ihr warst“,sagte Simone mit tränenerstickter Stimme. Ich schloss meine Augen. Mir schossen die Bilder von dem Brandt in den Kopf. Wie sie Claudias toten Körper weggetragen hatte. Damals war Bill bei mir. Ich ließ meinen Kopf in die Hände fallen und weinte weiter. Simone nahm mich in Arm und drückte meinen Kopf auf ihre Schulter. „Wird alles gut…Claudia wacht da oben über uns…“,brachte sie leise heraus. Irgendwie empfand ich dies heute an ihrem Grab viel schlimmer,als den Tag,an dem sie gestorben war. Mir wurde erst richtig klar,dass ich sie verloren hatte. Immer. Dass ich sie NIE wieder in den Arm nehmen konnte. Nie wieder mit ihr sprechen konnte. Nie wieder ihr Lachen hören konnte. Und die Tatsache,dass ich an ihrer Beerdigung und seitdem auch nie an ihrem Grab gewesen war,ließ mein schlechtes Gewissen wachsen. „Es tut mir so Leid,dass ich nicht bei ihr war“,schluchzte ich. Simone schob mich ein Stückchen von ihr weg. „Hey…sie wird´s dir verzeihen“,sagte sie lächelnd und strich mir eine Strähne aus dem Gesicht.

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Kapitel 44:

„Ich vermiss sie so“. Simone nickte mir zu. „Sie war meine beste Freundin…ich vermiss sie auch…aber ich bin mir sicher,dass sie das nicht will…sie will,dass du das erreichst,was du erreichen willst,Jane! Und dann wird sie stolz auf dich sein“. Sie drückte mich wieder an sich ran. Es tat gut,sie an meiner Seite zu wissen. „Komm…ich lad dich auf ein Eis ein“,sagte sie und lächelte mich an. Ich nickte und wischte mir die Tränen weg. „Kann ich denn so gehen?“,fragte ich. Sie sah mich an,als würde sie mich zum ersten Mal sehen. „Du bist ein wunderschönes Mädchen,Jane! Bill kann sich wirklich glücklich schätzen,mit so einem schönen Mädchen zusammen zu sein und geliebt zu werden“. Ein Lächeln erschien auf meinen Lippen. Sie sah auf die Uhr. „Na komm…sonst machen die besten Cafés zu“,sagte sie. Wir verließen den Friedhof und fuhren in die Stadt. Unterwegs versuchte ich meine Schminke einigermaßen wegzuwischen und neu zumachen.

Als wir ankamen sah ich wieder halbwegs in Ordnung aus. Wir setzten uns an einen Tisch in der hintersten Ecke. Wir wollten ja schließlich nicht gleich erkannt werden. Als die Bedienung kam bestellten wir uns beide ein Eis und einen Kaffee.

Irgendwann stand Gordon neben uns. „Tag die Damen“,sagte er grinsend und beugte sich zu Simone runter,um sie zu küssen. Mir strich er kurz über die Schulter. „Setz dich“,sagte ich. Er nickte und setzte sich. „Wie war dein Tag,Schatz?“,fragte Simone. „Gut…die neuen Schüler lernen gut“,sagte er. Gordon besaß zusammen mit einem Freund eine Musikschule,wo ich auch Bass spielen gelernt hatte. „Seit wann bist du sonntags in der Schule?“,fragte ich etwas stutzig. „Mein Kumpel war heute krank…normalerweise macht er das sonntags immer“,erklärte Gordon. Die Bedienung kam und brachte uns Simone und meine Sachen. Gordon bestellte sich dann auch gleich was. „Und was habt ihr gemacht?“,fragte Gordon. „Wir waren an Claudias Grab…“,sagte Simone und kniff ihre Lippen aufeinander. Gordon sah uns mitfühlend an. Er wusste ja,dass Claudia Simones beste Freundin war. Wir schwiegen uns an.

Als Gordon dann auch sein Eis hatte,fingen wir an zu essen.

Eigentlich wurde es noch ganz lustig. Nachdem wir aufgegessen hatten,fuhr Gordon zurück zur Musikschule,da er noch aufräumen musste. Simone und ich fuhren nach Hause.

Als wir da ankamen half ich ihr noch schnell die Küche aufzuräumen,dann ging ich duschen. Das warme Wasser tat gut. Als ich raussah,sah ich schon die ersten Knospen,die an den Bäumen sprießten. Es war Mitte März. Bald hatte Georg Geburtstag. 21 würde er werden. Die Twins waren 18. Ich würde im Sommer 18 werden. Ja…und Gustav wurde,genau wie die Twins,im September 20 werden.

Ich trocknete mich ab,zog mir ein T-shirt von Tom als „Nachthemd“ an und legte mich in Bills Bett. Ich schnupperte nochmal an seinem Kissen und schlief dann ein.

Am nächsten Morgen wurde ich von einem nervigen Klingeln geweckt. Mit verquellenen Augen tapste ich die Treppe runter. Es war Montag und damit waren Simone und Gordon arbeiten. Und die Twins waren ja auch nicht da.

Gähnend öffnete ich die Tür,wo mich der Schlag traf. Es standen zwei Frauen mit einem Baby auf dem Arm vor meiner Tür.

 


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