Yes, I will stay here for a While b{FONT-FAMILY: Tahoma; FONT-SIZE:11pt; COLOR: #ffccff; letter-spacing: 2;} i{FONT-FAMILY: Tahoma, FONT-SIZE: 9pt; COLOR: #ffccff;letter-spacing: 1;} u{FONT-FAMILY: Tahoma, FONT-SIZE: 9pt; COLOR: #ffccff;}

Kapitel 19:

 

Die Fahrt nach Hause verlief ruhig. Immernoch sauer auf Jane schaute ich aus dem Fenster.

Als wir zu Hause ankamen stampfte ich wütend in mein Zimmer und knallte die Tür zu. Wieso sagte Jane sowas? Plötzlich sank mein Bett ein wenig ein. Ich erhob mich. Es war Mum. „Bill…wieso bist du denn so sauer?“. Sie sah mich etwas besorgt an. Ich erzählte ihr das,was Jane mir gesagt hatte. „Bill…du musst bedenken,sie is blind! Sie wird nie wieder etwas sehen können! Gib ihr etwas Zeit,um sich daran zu gewöhnen und sei nicht sauer,wenn sie sowas sagt…sie weiß halt nicht,wie sie damit umgehen soll“,sagte Mum dann. Ich sah sie an. Ihre klugen Augen musterten mich liebevoll. Ich seufzte. „Du hast Recht…“,sagte ich dann. Sie nickte mir zu. „Übermorgen holen wir sie erstmal daraus…und du musst ihr das Gefühl geben,dass sie sich auf dich verlassen kann und dass du immer für sie da sein wirst…Bill,sie braucht dich“. „Aber Jane weiß doch dass ich immer für sie da bin…ich mein,dass sieht man doch“,sagte ich schon verzweifelt. „Bill! Denk doch mal nach! Sie ist blind,sie sieht dich nicht! Sie weiß nicht,ob du gerade lächelst,grinst,traurig guckst oder sonst was…sie weiß zwar,dass du sie nie im Stich lassen würdest und immer für sie da bist,aber sie sieht das halt nicht in deinen Augen. Du musst ihr sagen oder anders signalisieren,wie du gerade fühlst“. Langsam kapierte ich,was sie meinte. „Du meinst,sie is zwar nicht direkt misstrauisch,aber ein wenig unsicher?“,fragte ich dann. „Genau…“. Ich atmete tief ein. „Das kann ja heiter werden“,seufzte ich dann. „Ihr schafft das schon…und übrigens: ich find´s toll,dass ihr zusammen seid“,lächelte Mum. Auch ich musste lächeln.

Es war abens. Tom und ich saßen in meinem Zimmer auf meinem Bett und laberten über dies und das,als Tom plötzlich still wurde. „Irgendwie schon komisch zu wissen,dass Jane jetzt blind is…“,sagte er dann. Ich nickte zustimmend. „Aber ihr seid trotzdem zusammen,oder?“. Ich sah ihn an. „Ja,klar…also von meiner Seite schon,aber Jane denkt,sie fällt mir wegen ihrer Blindheit zur Last“. Tom sah mich mitfühlend an. „Die Arme…die muss ja völlig durcheinander sein…naja…wir helfen ihr da schon raus“,sagte Tom dann zuversichtlich. Ich nickte bloß. „Zum Glück haben Gustav und Georg kein Problem damit“,sagte ich. Er sah mich fragend an. „Ich hab die beiden vorhin angerufen…David auch. Sie wollen sie morgen mal besuchen gehen“,antwortete ich. Tom nickte bloß.

Am nächsten Morgen fuhren wir direkt zum Krankenhaus. Vorsichtig klopfte ich an Janes Zimmer an. „Herein“,rief sie leise. Wir gingen alle rein. Ihre Hand fuhr nervös über die Bettkante. „Hey…Jane…wir sind´s“,sagte Tom ganz locker und begrüßte sie zur Begrüßung wie immer mit einem Kuss auf die Wange. Sie lächelte. Etwas zögerlich ging ich zu ihr. „Hi Jane“,sagte ich. „Bill…“,sagte sie und suchte nach mir. Ich nahm ihre Hand. Sie zog mich zu ihr und küsste mich auf den Mund. „Setzt euch“,sagte sie dann. Wir nickten und setzten uns rings um sie. „Und? Wie geht´s dir?“,fragte Gordon. „Naja…soweit ganz gut…und euch?“,antwortete sie gut gelaunt. Ich war ehrlich erstaunt über ihre gute Laune! „Uns auch,oder Bill?“,fragte Tom mich und sah mich durchdringlich an. „Äh…ja…genau“,stammelte ich. Ich war richtig froh,als es klopfte und Gustav,Georg,Andi und David reinspaziert kamen. „Morgen zusammen“,rief Gustav und drückte Jane kurz. Georg umarmte sie auch schnell,dann setzten sich die drei. „Und? Gibt´s was neues?“,fragte Gustav. Wie konnten die da alle so locker mit umgehen? Als Jane lachte,hielt ich es nicht aus. Ich rannte aus dem Zimmer den Gang entlang.

***Tom***

Etwas entgeistert sahen wir Bill hinterher. „Bill?“,fragte Jane,als sie merkte,dass er nicht mehr da saß. „Der is rausgerannt“,sagte Gustav. „Was? Wieso denn? Tom,geh ihm bitte hinterher…“,bat Jane mich. „Okay“. Ich stand auf und ging ebenfalls raus. Auf dem Gang war er nicht mehr. Ich ging zu einer Schwester und fragte sie nach meinem Bruder. Sie sagte mir dass er die Treppe hoch zum Dach gelaufen war. Etwas panisch lief ich auch dorthin und lief die Treppe hoch. Auf dem Dach war´s ziemlich windig sodass ich erstmal nach Luft schnappen musste. „Bill?“,rief ich laut. Keine Antwort. „BILL“,schrie ich nun damit er mich wenigstens hörte. Plötzlich vernahm ich ein leises Schluchzen. Es kam vom dem Schornstein. Ich lief dahin und entdeckte Bill. Er saß an dem Schornstein gelehnt und die Beine angewinkelt. Ich hockte mich neben ihn. „Hey…was los?“,fragte ich obwohl ich es mir denken konnte. „Wie kann Jane nur so glücklich sein?! Sie is blind verdammt! Da sollte man nicht gut drauf sein“,schluchzte Bill. „Sei doch froh,dass sie nicht so dadrunter leidet“,sagte ich mit sanfter Stimme. Bill sah mich an. „Vielleicht hast du Recht…“,sagte Bill. Ich setzte mich nun ganz neben ihn und starrte mit ihm auf den Horizont.

Als wir ins Zimmer zurück kamen,hielt Mum Jane im Arm. Gustav,Georg und David waren schon wieder weg. „Alles in Ordnung?“,fragte Bill besorgt und setzte sich neben das Bett. Jane löste sich von Mum und legte sich wieder hin. „Ich glaube,wir gehen jetzt besser“,sagte Gordon. Mum nickte zustimmend. Wir verabschiedeten uns von Jane und fuhren nach Hause.

_____________________________________

Kapitel 20: 

Da angekommen stand David vor der Tür. „David? Was machst du denn hier?“,fragte ich. „Ich wollte noch mit euch reden“,sagte er. Wir gingen rein und setzten uns ins Wohnzimmer. „Über was willst du reden?“,fragte ich. „Über Jane“,sagte David. War ja klar! „Also…seid ihr sicher,dass sie noch mitkommen soll? Ich mein,es müsste immer jemand bei ihr sein“,fing David an. Ich merkte förmlich,wie Bill neben mir sauer wurde. „Du meinst nur weil sie blind is?“,fauchte er dann auch schon. „Ey…Bill! Beruhig dich mal…ich will nicht sagen,dass sie scheiße is,weil sie blind is,aber es wäre eine unheimliche Last für euch und mich…wie gesagt,es müsste immer jemand bei ihr sein“. „Dann suchen wir halt einen! Jane kommt mit“,sagte Bill trotzig. „Genau….da findet sich schon jemand…Andi zum Beispiel…“,stimme ich meinem Bruder zu. Bill sah mich an. „Andi?“,fragte er dann. „Ja…der wollte doch schon immer mal mit uns kommen und jetzt hat der ja Abitur fertig…“,antwortete ich. „Stimmt….und Jane und Andi verstehn sich ja auch gut…dann könnte Andi auf Jane aufpassen so zu sagen“,sate Bill begeistert. David seufzte. „Also gut…aber erstmal müsst ihr Andi fragen. Und dann sehen wir weiter. Ich würde sagen,ihr ruft mich an,sobald ihr ihn gefragt habt. Und übrignes geht´s schon in 2 Tagen weiter“. Bill sah mich an. Jane kam erst morgen aus dem Krankenhaus. Ob es dann so gut war,wenn sie direkt mitkam? Ich zuckte mit den Schultern und schwieg erstmal. Genau wie Bill. „Okay…wir melden uns“,sagte er dann. David verabschiedete sich und ging. „Oh man…dass kann ja was werden“,seufzte ich. Die anderen drei nickten.

***Bill***

Es war der nächste Morgen. 10 Uhr. Ich war schon seit 7 wach. Ich hatte sogar schon Frühstück für uns gemacht,obwohl ich mir sicher war,dass ich eh nichts herunterbekommen würde.

Ein paar Minuten später kamen auch der rest der Familie und fühstückten.

„Können wir jetzt los?“,fragte ich schon total hibbelig. Mum lächelte mich an. „Von mir aus. Aber versprecht mir,dass ihr sie ganz normal behandelt,aber auch untersützt. Aber nicht so,als ob sie ein kleines Kind wäre“,schärfte Mum uns nochmal ein. „Jaha! Können wir jetzt los?“,drängte nun auch Tom.

Endlich standen wir vor dem Zimmer,wo Jane lag. Ich klopfte kurz an und ging dann rein. „Bill?“,fragte Jane direkt. Ich stutzte. „Ja…woher wusstest du das denn jetzt?“,fragte ich dann. „Ich hab´s an deinem Gang gehört,Schatz“,sagte sie. Schatz! Sie hatte mich Schatz genannt! Ich kriegte ein Riesenlächeln auf dem Gesicht. Dann küsste ich sie erstmal sanft. Erst jetzt fiel mir auf,dass ihre Augenbinde ab wahr und sie ihre Augen ganz normal geschlossen hatte. „Solln wir schonmal deine Tasche packen,Jane?“,fragte Tom nachdem er sie umarmt hatte. „Hab ich schon“,sagte sie. Wir glotzten sie an. „Ganz alleine?“. „Ja…sie müsste neben meinem Bett liegen“. Ich sah neben ihr Bett. Da lag ihre Tasche. Ich hob sie auf. „Gut…jetzt müsste der Arzt nur noch kommen…“,sagte Mum.

Der kam dann auch kurz darauf. „Ah…guten Morgen zusammen“,sagte er freundlich und gab uns allen die Hand. „Jane,wie geht´s dir denn heute morgen?“,fragte er dann an meine Freundin gewandt. „Ganz oke“,antwortete sie. Ich strich sanft mit meinem Daumen über ihre Hand. „Okay…dann hab ich eine gute Neuigkeit: es könnte sein,dass du irgendwann wieder sehen kannst! Es gibt da so etwas wie eine ‚Schock-Heilung’. Also wenn irgendwas passiert,kann es sein dass du durch den Schock wieder siehst“. Jane fing wieder an zulächeln. Auch ich musste grinsen. „Also es is nicht garantiert,aber es könnte sein“,fügte der Arzt noch hinzu. „Aber ansonsten gibt es nichts mehr zu sagen…Sie können nach Hause“. Er gab uns allen wieder die Hand und ging dann. „Na dann mal los“,grinste Tom. Ich nahm Janes Hand und zog sie vorsichtig nach oben. Sie hielt sich an meiner Hand fest und ging dann unsicher mit mir mit. Aber während wir zum Auto gingen vertraute sie mir offenar immer mehr,denn sie ging nicht mehr so zögernd.

 

 


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